Rostschutz beim Auto: So geht’s Keine Chance für Rost

Der Rostschutz ist bei einigen Neuwagen ziemlich dürftig, weil die Hersteller in den letzten Jahren aus Kostengründen damit geizten. Wer keine unangenehme Überraschung erleben will, sollte sein Auto nachträglich konservieren lassen. …

— 10.02.2020

Keine Chance für Rost

Der Rostschutz ist bei einigen Neuwagen ziemlich dürftig, weil die Hersteller in den letzten Jahren aus Kostengründen damit geizten. Wer keine unangenehme Überraschung erleben will, sollte sein Auto nachträglich konservieren lassen.

Eine Zeitlang war Rost bei Autos kein Thema. Doch mittlerweile kommt es wieder vor, dass schon bei der zweiten Hauptuntersuchung das unschöne Wort „Korrosion“ auf dem Prüfbogen steht. Zwar handelt es sich dann oft nur um kosmetischen Rost, der nicht dazu führt, dass das Auto durchfällt. Doch der Oxidationsprozess setzt sich fort und breitet sich weiter aus. Und wenn irgendwann tragende Teile betroffen sind, wird’s sicherheitsrelevant.

Zwar lassen sich rostige Stellen beseitigen, allerdings ist das aufwendig und teuer. AUTO BILD empfiehlt daher eine vernünftige Vorsorge. Vor allem bei Modellen, die als rostanfällig bekannt sind, sollten Sie problematische Stellen schützen. Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutzbehandlungen sind nicht günstig, können vor allem für Winter-Vielfahrer aber eine sinnvolle Investition sein.

Was sind die Ursachen für Rost am Auto?

Konservierung von Neufahrzeugen

Einige Stellen sind besonders anfällig für Rost: hier zum Beispiel die Türkanten.

Rost ist ein Korrosionsprodukt, das entsteht, wenn Eisen oder Stahl nass wird und mit dem Sauerstoff aus der Luft reagiert (Oxidation). Das heißt: Wenn Stahlblech mit Wasser in Berührung kommt, rostet es. Heutige Autos bestehen immer noch zum Großteil aus Stahl, der in der Regel durch eine Verzinkung geschützt ist, um dem Rost vorzubeugen. Doch immer da, wo die schützende Grundierung, Lackierung oder Verzinkung Macken hat, kann sich Rost ansetzen. Zusätzlich beschleunigt wird das im Winter durch das Streusalz auf den Straßen, das den Korrosionsprozess unterstützt.

Gefährdet sind vor allem die Stellen, an denen sich Wasser sammeln kann: Ablaufkanäle, Spalten oder Rillen, die

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